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Mehr Information zur Trüffel
Die Trüffel, “rabassa” auf provençalisch, ist eigentlich ein Parasit, der an den Wurzeln verschiedener Bäume gedeiht.
Vor allem Eiche, Linde, Kastanie und Buche werden von dem Edelpilz befallen und unter diesen wiederum ist es die Stein- und Flaumeneiche, die die meisten “Früchte” trägt.
In der Literatur finden sich bis zu 30 verschiedene Sorten. Unter ihnen ist die schwarze Trüffel, rabassa negre, Tuber melanosporum, die Königin.
Ihr Fleisch ist schwarzweiß marmoriert und sie verströmt ein unvergleichliches Aroma.
Die rabassiers, die Trüffelsucher beginnen mit ihrer Arbeit gleich nach dem ersten Frost etwa im November. Die Ernte dauert bis ca. in den März hinein. Deshalb heißt diese Trüffel auch “Wintertrüffel”.
Es braucht eine gute “Nase” um die Trüffel ausfindig zu machen. Früher war dies die Aufgabe der Schweine. Heute haben diese Arbeit überwiegend Hunde übernommen, die in ihrer Vorgehensweise genauso erfolgreich, jedoch viel sanfter sind. Doch auch der Mensch kann seinen Teil an der Suche nach dem “schwarzen Diamanten” leisten. Dort wo Trüffel wachsen, ist die Vegetation in einem Umkreis von drei Metern stark verändert.