Domaines Ott
Marcel Ott entschloß sich 1896, aus dem Elsaß kommend und mit einem Diplom als Agraingenieur, in Südfrankreich ein großes Weingut aufzubauen. Er begann mit dem Chateau de Selle im Departement Var, später folgte Clos Mireille und im Bandolanbaugebiet Chateau Romassan.
Seine Kinder führen die Weingüter bis heute weiter. Immer war man darauf bedacht, ökologisch sinnvoll zu arbeiten. Die Weine werden traditionell ausgebaut, es wird Naturdunk verwendet und auf Ertragsbegrenzung geachtet.
Nicht nur an der Mittelmeerküste, sondern in ganz Frankreich und weltweit hat diese Philosophie alle drei Weingüter berühmt gemacht. Spitzenrestaurants in der ganzen Welt haben Weine von der Domaines Ott auf der Karte.
"Früchte der Leidenschaft"
Wie nun entstehen sehr große Weine, selbst wenn der Boden, zwar uralt, aber im schlechten Zustand ist, und die Reben von der Reblaus vernichtet wurden? Um solche Weine enstehen zu lassen braucht es viel Arbeit und Enthusiasmus.
Der Boden: Er wird gepflügt, abei werden die größten Steine zerkleinert ohne sein natürliches Gleichgewicht zu stören. Es werden natürliche Düngemittel benutzt und das Unkraut wird mechanisch entfernt.
Die Reben: Im "cordon de Royat" einfach oder doppelt anspaliert, wird die Arbeit, die an ihnen vorgenommen werden muß, effektiver. Schnitt, Entfernung der Augen mit Umsicht, d.h., dem Ertrag angemessen, begünstigt die Finesse der Crus.
Der Wein: Ernte und Weinzubereitung stützen sich auf unumstößliche Prinzipien wie: manueller Schnitt, dreifache Selektion der Trauben, vorsichtige Pressung, lange Fermentation und Alterung in Eichenholzfässern.