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Weitere Informationen zur Distillerie MANGUIN
Die Williamsbirne wird mit Vorliebe in der Provence angebaut. Das Département Vaucluse bietet diesen Früchten ideale Entwicklungsbedingungen. Besonders begünstigt durch seinen ergiebigen Boden, die Sonne und die Wärme wird ein Maximum an Zucker und volles Ausreifen der Früchte garantiert.
Nach dem Pflücken entwickeln sich die Früchte von ihrer physiologischen Reife (Erntedatum) zur organoleptischen Reife (Verzehrdatum). Für die Endqualität des Branntweins ist eine aufmerksame Kontrolle dieses Reifestadiums sehr wichtig. Die Früchte müssen völlig unbefleckt verwendet werden und dürfen deshalb keinem längeren Transport ausgesetzt sein, auf dem sie ganz unvermeidbare Stöße bekommen und verletzt würden.
Das Familienunternehmen MANGUIN destilliert Früchte aus eigenem Anbau. Die Brennerei befindet sich im Herzen des Ländereien, womit die genannten Bedingungen optimal erfüllt werden. Sobald der Prozeß der alkoholischen Gärung bis zu einem gewissen Grad abgeschlossen ist, muß gehandelt werden. Wollte man diese Weine aufbewahren, würde sehr schnell ein Abbauprozeß durch die im Wein natürlich vorhandenen Krankheitsfermente eintreten. In diesem Stadium gibt es zwei Möglichkeiten:
1.) eine Ansäuerung der Lösung, um den chemischen Prozeß aufzuhalten oder zu verlangsamen. Das hat zum Nachteil, daß sich die natürliche Blume der entstehenden Branntweine verändert.
2.) oder sofortiges Destillieren.
Die erste Möglichkeit wird allgemein angewendet, wenn man sehr viele Früchte zu brennen hat, die während der Obstzeit nicht alle gleichzeitig destilliert werden können. Die "Weine" die erst später destilliert werden benötigen einen chemischen Eingriff, um ihren Entwicklungsprozeß aufzuhalten.
Das Haus MANGUIN hat sich für den zweiten Weg, dem sofortigen Destillieren, entschieden und ganz bewußt die Skala seiner Branntweine begrenzt. Es beginnt die Destillation sogleich nach der alkoholischen Gärung, um die natürlichen Blume der Branntweine zu bewahren.